Brücken bauen.

Zukunft sichern.

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Aktuelles

Die seit August 2025 laufenden Arbeiten der ÖBB für die Pfeilerverstärkung an der Donaubrücke Mauthausen schreiten planmäßig voran. Insgesamt werden vier Strompfeiler, drei Vorlandpfeiler und die beiden Widerlager ertüchtigt, um den Tragwerkstausch der Straßenbrücke zu ermöglichen.
Mit der gemeinsamen Vergabe des letzten großen Bauauftrags für den Tragwerkstausch der bestehenden Donaubrücke Mauthausen leiten die Länder Oberösterreich und Niederösterreich den nächsten großen Umsetzungsschritt ein. Die Arbeiten werden von der ARGE DBM durchgeführt, an der die Unternehmen HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft und PORR Bau GmbH beteiligt sind. Der Baustart wird bereits vorbereitet; die Umsetzung der ersten Arbeitsschritte erfolgt ab Herbst 2026.

Projektziele

Zum Projekt

Bezeichnung: B123b Neue Donaubrücke Mauthausen

Projektträger: Land OÖ und Land NÖ

Gesamtkosten: rund 230 Mio. € für Neubau der Neuen Donaubrücke, Tragwerkstausch der Bestandsbrücke, sämtliche Zu- und Abfahrtsknoten, Radwege sowie Bereich der Anbindung an die B1

Finanzierung: Land OÖ 55 %, Land NÖ 45 %

Warum zwei Brücken?

Die Bezirke Perg und Amstetten sind eine dynamische Region mit zahlreichen Unternehmensstandorten, viel Pendlerverkehr und stark frequentierten Radrouten. Für die kommenden Jahre wird ein weiterer Anstieg des Verkehrs prognostiziert. Die Länder Oberösterreich und Niederösterreich setzten mit der Gesamtlösung von vier Fahrstreifen über die Donau ein Zeichen für die Zukunft. So entsteht 700 Meter flussabwärts der bestehenden Brücke eine neue, leistungsfähige Brücke inkl. Geh- und Radweg mit Anbindung an das bestehende Radwegenetz.

Wie wird die Bestandsbrücke erneuert?

Die Straßenbrücke wurde im Jahr 1961 als Provisorium auf den vorhandenen Pfeilern der benachbarten Eisenbahnbrücke in Betrieb genommen. Aufgrund des begrenzten Platzangebots und der damaligen Bauweise ist das Tragwerk nicht mehr zeitgemäß. Die gestiegene Verkehrsbelastung hat zu Stahlermüdungen sowie Korrosionsschäden durch Salzeinsatz geführt.

Um die Verkehrssicherheit, Tragsicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke zu gewährleisten, wird die Brücke laufend von Expertinnen und Experten geprüft. Damit der Betrieb bis 2028 aufrechterhalten werden kann, sind laufend Maßnahmen – wie beispielsweise die Instandhaltung des Korrosionsschutzes – erforderlich. Im März 2023 musste eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zur Reduktion der Schwingungen eingeführt werden. Es ist daher unumgänglich, das alte Tragwerk abzutragen und eine neue Brückenkonstruktion mit einer breiteren Fahrbahn sowie eines kombinierten Geh- und Radweges zu errichten. Dafür müssen im Vorfeld die bestehenden Brückenpfeiler unter Verkehr verbreitert bzw. verstärkt werden. Die Brücke für den Bahnverkehr bleibt in ihrer aktuellen Form erhalten.

Bestandsbrücke Mauthausen

Warum eine neue Brücke?

Der Raum Perg – Mauthausen – St. Valentin ist eine dynamische Region mit zahlreichen Unternehmensstandorten, viel Pendlerverkehr und stark frequentierten Radrouten. Für die kommenden Jahre wird ein deutlicher Anstieg des Verkehrs prognostiziert. Die alte Brücke wird ab 2027 nur mehr teilweise befahrbar sein. Die Länder Oberösterreich und Niederösterreich planen vorausschauend. Unweit der bestehenden Brücke entsteht daher bis 2027 eine neue Brücke über die Donau. Nach Fertigstellung dieser wird auch die alte Brücke neu errichtet. Im Vorprojekt wurden insgesamt 13 mögliche Straßenverläufe von der neuen Donaubrücke an der B3 zur B1 intensiv untersucht und beurteilt. Aus der Kosten-Nutzen-Analyse ging eindeutig jene Trasse hervor, die derzeit in Planung ist. Das Gesamtprojekt ist UVP-pflichtig und wird daher streng geprüft. Im Juli 2022 wurde das Projekt für das UVP-Verfahren eingereicht. Am 22. Februar 2024 haben die zuständigen Behörden den positiven Bescheid erlassen.  
Visualisierung Anbindung Neue Donaubrücke
Trassenführung der Neuen Donaubrücke,
Stand: Juni 2022