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Aktuelles

Bestandsbrücke Mauthausen: Schritt für Schritt zum neuen Tragwerk

Der geplante Tragwerkstausch der bestehenden Donaubrücke Mauthausen geht in die nächste Projektphase. Nach intensiver technischer Vorbereitung sind wesentliche Projektmeilensteine erreicht: Das Übereinkommen mit den ÖBB wurde bereits im Juni 2023 unterfertigt, die Einreichung bei den Behörden erfolgte im Oktober 2024, seit Mai 2025 liegen alle erforderlichen Bescheide rechtskräftig vor. Parallel schreiten die ÖBB-Pfeilerverstärkungen voran. Zugleich befindet sich die Hauptausschreibung für den Tragwerkstausch in der Angebotsprüfung und das Maßnahmen- und Verkehrskonzept für die 3-monatige Sperre 2028 startet in die Umsetzungsphase.

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Tragwerkstausch der Donaubrücke Mauthausen im Zeitplan: Erster Pfeiler fertiggestellt

Seit August 2025 laufen die Arbeiten zur Pfeilerverstärkung an der Bestandsbrücke in Mauthausen. Insgesamt werden sieben Pfeiler und zwei Widerlager von den ÖBB ertüchtigt, um die Straßensanierung auf der Donaubrücke zu ermöglichen. Die Länder Oberösterreich und Niederösterreich werden im Jahr 2028 den Tragwerkstausch vornehmen. Nach rund acht Monaten Bauzeit ist der erste Strompfeiler fertig. Damit liegen die Vorbereitungsarbeiten für den Tragwerkstausch im Zeitplan.

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Visualisierungen

Projektvideo

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Video "Tragwerkstausch"

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Interaktive Panoramatour

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Video: Tragwerkstausch (Bauablauf)

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Projektziele

Zum Projekt

Bezeichnung: B123b Neue Donaubrücke Mauthausen

Projektträger: Land OÖ und Land NÖ

Gesamtkosten: rund 230 Mio. € für Neubau der Neuen Donaubrücke, Tragwerkstausch der Bestandsbrücke, sämtliche Zu- und Abfahrtsknoten, Radwege sowie Bereich der Anbindung an die B1

Finanzierung: Land OÖ 55 %, Land NÖ 45 %

Warum eine neue Brücke?

Der Raum Perg – Mauthausen – St. Valentin ist eine dynamische Region mit zahlreichen Unternehmensstandorten, viel Pendlerverkehr und stark frequentierten Radrouten. Für die kommenden Jahre wird ein deutlicher Anstieg des Verkehrs prognostiziert. Die alte Brücke wird ab 2027 nur mehr teilweise befahrbar sein. Die Länder Oberösterreich und Niederösterreich planen vorausschauend. Unweit der bestehenden Brücke entsteht daher bis 2027 eine neue Brücke über die Donau. Nach Fertigstellung dieser wird auch die alte Brücke neu errichtet. Im Vorprojekt wurden insgesamt 13 mögliche Straßenverläufe von der neuen Donaubrücke an der B3 zur B1 intensiv untersucht und beurteilt. Aus der Kosten-Nutzen-Analyse ging eindeutig jene Trasse hervor, die derzeit in Planung ist. Das Gesamtprojekt ist UVP-pflichtig und wird daher streng geprüft. Im Juli 2022 wurde das Projekt für das UVP-Verfahren eingereicht. Am 22. Februar 2024 haben die zuständigen Behörden den positiven Bescheid erlassen.  
Visualisierung Anbindung Neue Donaubrücke
Trassenführung der Neuen Donaubrücke,
Stand: Juni 2022

Wie wird die Bestandsbrücke erneuert?

Die Straßenbrücke wurde im Jahr 1961 als Provisorium auf den vorhandenen Pfeilern der benachbarten Eisenbahnbrücke in Betrieb genommen. Aufgrund des begrenzten Platzangebots und der damaligen Bauweise ist das Tragwerk nicht mehr zeitgemäß. Die gestiegene Verkehrsbelastung hat zu Stahlermüdungen sowie Korrosionsschäden durch Salzeinsatz geführt.

Um die Verkehrssicherheit, Tragsicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke zu gewährleisten, wird die Brücke laufend von Expertinnen und Experten geprüft. Damit der Betrieb bis 2027 aufrechterhalten werden kann, sind laufend Maßnahmen – wie beispielsweise die Instandhaltung des Korrosionsschutzes – erforderlich. Im März 2023 musste eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zur Reduktion der Schwingungen eingeführt werden. Es ist daher unumgänglich, das alte Tragwerk abzutragen und eine neue Brückenkonstruktion mit einer breiteren Fahrbahn sowie eines kombinierten Geh- und Radweges zu errichten. Dafür müssen im Vorfeld die bestehenden Brückenpfeiler unter Verkehr verbreitert bzw. verstärkt werden. Die Brücke für den Bahnverkehr bleibt in ihrer aktuellen Form erhalten.

Bestandsbrücke Mauthausen