Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für die Neue Donaubrücke Mauthausen

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt die Genehmigung für den Bau der Neuen Donaubrücke Mauthausen unter Auflagen. Die Länder Oberösterreich und Niederösterreich prüfen das Erkenntnis nun im Detail.

Das BVwG-Erkenntnis setzt einen Meilenstein für die Neue Donaubrücke Mauthausen nach einem langen Planungs- und Genehmigungsprozess. Ausgangspunkt für die Errichtung einer neuen Donaubrücke ist die verkehrliche Entwicklung in den Bezirken Perg und Amstetten und die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Bestandsbrücke. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, die Region dauerhaft zu entlasten und zukunftsfit zu machen, wurde die Neuerrichtung einer zusätzlichen Donauquerung vorbereitet und einem umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren unterzogen.

Gegen die positiven UVP-Bescheide wurden Beschwerden eingebracht, woraufhin sich das Bundesverwaltungsgericht in mehreren Verfahrensschritten erneut mit dem Projekt befasste. In diesem Zuge wurden ergänzende Gutachten eingeholt und einzelne Fachbereiche, insbesondere im Bereich des Naturschutzes, vertieft geprüft. Das Projekt wurde daraufhin fachlich nachgeschärft, mit zusätzlichen Maßnahmen ergänzt und dem Gericht erneut vorgelegt.

Mit dem nun vorliegenden Erkenntnis bestätigt das Bundesverwaltungsgericht die Genehmigung für den Bau der Neuen Donaubrücke Mauthausen unter Berücksichtigung entsprechender Auflagen. Für die Länder Oberösterreich und Niederösterreich ist dieses Erkenntnis ein entscheidender Meilenstein nach Jahren intensiver fachlicher, rechtlicher und planerischer Arbeit.

Im nächsten Schritt wird das Erkenntnis nun im Detail analysiert. Die Expertinnen und Experten der Länder Oberösterreich und Niederösterreich prüfen die enthaltenen Auflagen sorgfältig und bewerten deren Auswirkungen auf den weiteren Projektzeitplan. Parallel dazu beginnt die konkrete Vorbereitung für einen frühestmöglichen Baustart.

Sperre der Bestandsbrücke 2028 bleibt aufrecht
Unverändert bleibt die Situation rund um die Bestandsbrücke Mauthausen: Die dreimonatige Sperre im Jahr 2028 ist aufgrund des notwendigen Tragwerkstauschs unumgänglich. Parallel dazu werden Maßnahmen vorbereitet, um die Auswirkungen für Pendlerinnen und Pendler sowie Betriebe und Einsatzorganisationen möglichst gering zu halten.

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DREI WORKSHOPS WEGEN TRAGWERKSTAUSCH DURCHGEFÜHRT

Zwischen 23. und 30. September 2025 lud das Projektteam rund um den Tragwerkstausch der Bestandsbrücke Mauthausen zu drei gut besuchten Workshops ein. Die Abendveranstaltungen fanden in Perg, St. Valentin und Mauthausen statt. Insgesamt nahmen rund 70 Vertreter von Einsatzkräften, Pendlern, Wirtschaft und Tourismus sowie aus Gemeinden und Bezirksverwaltungen teil. Das Projektteam der Bestandsbrücke Mauthausen aus Ober- und Niederösterreich stand Rede und Antwort. Damit ging der Beteiligungsprozess im Rahmen des Maßnahmen- und Verkehrskonzepts in die nächste Runde.

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Ökologisch schonende Rodungsarbeiten beginnen

Beim Tragwerkstausch der Bestandsbrücke Mauthausen erfolgt der nächste Schritt. Die bestehende Brücke ist von entscheidender Bedeutung für die regionale Infrastruktur. Altersbedingt ist ein Tragwerkstausch notwendig, um die sichere Benützung für alle Verkehrsteilnehmer zu gewähren. Nachdem mit der Verstärkung der Brückenpfeiler in der Donau durch die ÖBB bereits begonnen wurde, kann nun unter Bedachtnahme auf den Naturschutz die Rodung für die weiteren Arbeiten erfolgen.

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Neue Angebote zur Information: Infobox und Ombudsstelle

Der Tragwerkstausch der in die Jahre gekommenen Bestandsbrücke Mauthausen nimmt nun Fahrt auf. Er ist notwendig, um das große Verkehrsaufkommen im Enns-Donau-Winkel langfristig bewältigen zu können. Der Tausch des Tragwerks wirft natürlich Fragen auf, die ab sofort von einer dafür eingerichteten Ombudsstelle beantwortet werden. Zusätzlich wird im Bereich der zukünftigen Vormontagefläche im Ennshafen, an der Umfahrung Pyburg, eine Infobox für die Bevölkerung aufgestellt.

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ÖBB verstärken Pfeiler der Donaubrücke Mauthausen

Die ÖBB beginnen im August 2025 mit den Umbauarbeiten der Brückenpfeiler. Diese Arbeiten bilden die Grundlage für den geplanten Tausch des Straßentragwerks, damit die Donaubrücke Mauthausen auch in Zukunft eine sichere Verbindung zwischen Ober- und Niederösterreich bleibt.

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Beteiligungsprozess erfolgreich gestartet

Am 20. Mai lud das Projektteam rund um den Tragwerkstausch der Bestandsbrücke Mauthausen zu einer Informationsveranstaltung ein: Vertreter von Betroffnengruppen aus Ober- und Niederösterreich nutzten dabei die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den aktuellen Projektstand und die weiteren Schritte zu informieren.

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